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Eine Risikovoranfrage ist im BU-Geschäft unverzichtbar und … die Erde ist eine Scheibe

Glaubenssätze mit Argumenten zu widerlegen, ist in der Versicherungsbranche zum Glück nicht gefährlich, kann aber anstrengend werden. Aber der Aufwand lohnt sich, wie die Geschichte zeigt. Deshalb hier und jetzt: Eine Risikovoranfrage ist nicht alternativlos. Digitale Lösungen sind ihr längst überlegen.

Geht es um die Absicherung biometrischer Risiken und insbesondere um Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit, schwören viele Makler noch immer auf die anonyme Risikovoranfrage (RVA). Sie vermarkten die RVA als besonderen Service und Zeichen ihrer Unabhängigkeit und Kompetenz. Tausendmal eingesetzt, und das schon seit Jahrzehnten. Was sie dabei übersehen: Kompetenz beweist ein Makler nicht mit Versand und Terminüberwachung von RVA, sondern in der Beratung und Begleitung seiner Kunden – von der Bedarfsermittlung über Angebot, Abschluss bis hin zum Ablauf, Schadenfall oder Umdeckung.

Kritiker wenden jetzt ein, nur eine anonyme Risikovoranfrage könne verhindern, dass ein Kunde bei negativem Ausgang der Risikoprüfung mit einem Makel, sprich einem Eintrag in der Risikodatei HIS, behaftet werde. Doch das stimmt nicht mehr. Was vor zehn oder zwanzig Jahren erste Wahl war, hat sich heute überholt. Seit dem Start von vers.diagnose, der digitalen Risikoprüfungsplattform von Franke und Bornberg sowie Munich Re, gehören HIS-Einträge, zumindest bei den teilnehmenden Gesellschaften, der Vergangenheit an.

Digitale Risikoprüfungsplattform vs. Risikovoranfrage

Lassen Sie uns die Arbeitsschritte bei einer Risikoprüfung mit Risikovoranfrage sowie vers.diagnose vergleichen: In beiden Fällen müssen die Gesundheitsfragen beantwortet werden. Makler Benjamin D., aufgeschlossen für digitale Beratungsprozesse, beantwortet die Fragen bei vers.diagnose nur einmal für die parallele digitale Risikoprüfung bei 13 Versicherern.

Quick Win – auf Knopfdruck liefert ihm das Tool bereits die Ergebnisse – verbindlich und anonym, also ohne jedes Risiko für einen HIS-Eintrag. Weiterer Gewinn: Die Prämien werden direkt mitberechnet und zwar auf Euro und Cent genau, selbst wenn Risikozuschläge anfallen sollten.

Bei komplexeren Gesundheitsverhältnissen kann es vorkommen, dass vers.diagnose kein eindeutiges Votum abgibt. In diesem Fall sendet D. die Anfrage direkt digital und ohne zusätzlichen Input via vers.diagnose an die Risikoprüfer der gewünschten Versicherer, mit wenigen Klicks, datenschutzkonform und anonym. Die ersten verbindlichen Antworten treffen erfahrungsgemäß innerhalb von einer bis zwei Stunden ein. Im Idealfall schickt Benjamin D. den digitalen Antrag noch im Erstgespräch an den Versicherer oder druckt ihn für seinen Kunden aus. Ohne zusätzlichen Zeitaufwand, Doppeleingaben und mögliche Fehlerquellen, sondern kundenorientiert, effizient und vor allem schnell.

Ein anderer Makler, nennen wir ihn Tobias B., schickt den Kunden nach dem Termin erst einmal nach Hause. Dann sendet er seine Risikovoranfrage an den oder die favorisierten Versicherer. Und dann heißt es warten. Vielleicht trifft die Antwort schnell, vielleicht auch erst nach drei Tagen oder nach einer Woche ein. Und wenn Makler und Kunde Pech haben, lehnt der oder die Versicherer die Annahme des Risikos ab.

Neues Spiel, neues Glück. Tobias B. startet die nächsten Anfragen bei weiteren Versicherern und erhält die Antwort: „Hallo Herr B., wir würden die Anfrage nicht ablehnen …“ Endlich kann der Antrag aufgenommen werden –  also Daten neu eingeben, Termin mit dem Kunden vereinbaren, Unterschrift einholen und ab auf den Postweg. Und das ist noch ein günstiger Verlauf.

Was wäre, wenn kein Versicherer den Kunden versichern will, der Kunde innerhlab der Wartezeit abspringt oder krank wird …? Und nicht zu vergessen: In demselben Zeitraum, der bei Tobias B. für einen BU-Vertrag anfällt, kann ein Anwender mit vers.diagnose drei, vier oder noch mehr BU-Beratungen mit Erfolg zum Abschluss bringen. Ohne das Risiko, Kunden wegen langer Wartezeiten mit anschließend negativen Ergebnissen zu verlieren.

Die Erde ist (k)eine Scheibe…

Es  ist längst keine Glaubensfrage mehr, sondern Tatsache: Risikovoranfragen per Post, E-Mail oder Fax haben sich überholt. Sie kosten Versicherer, Vermittler und Kunden viel Zeit, sind mit erheblichem Aufwand verbunden und manchmal auch unter Datenschutzaspekten problematisch. Es gibt keinen einzigen Vorteil von Risikovoranfrage gegenüber dem elektronischen Weg von vers.diagnose.

vers.diagnose liefert vielmehr mit weniger Input schneller mehr Output: Schnelle, anonyme und rechtsverbindliche Risiko-Einschätzungen, präzise Prämien und einen versandfertigen Antrag. Sofern die automatische Prüfung nicht zum Erfolg führt, schließt sich bei vers.diagnose nahtlos die elektronische „RVA“ mit direktem Draht zu den Risikoprüfern der Versicherer an. Für mehr Geschäft mit zufriedenen Kunden. Bleibt nur noch die Sache mit der Scheibe …

Katrin Bornberg, Geschäftsführende Gesellschafterin versdiagnose GmbH

 

Fakten zu vers.diagnose

vers.diagnose ist die erste und marktführende digitale Risikoprüfungsplattform für biometrische Risiken. Mehr als 12.000 Vermittler haben sich für vers.diagnose entschieden. Im Jahr 2016 wurden insgesamt 36.767 automatisierte Risikoprüfungen je angeschlossenem Versicherer durchgeführt. Dahinter stehen somit rund 400.000 verbindliche Entscheidungen samt Prämienberechnungen. Für Vermittler ist die Nutzung kostenlos.

Finanziert wird vers.diagnose von den Initiatoren Munich Re und Franke und Bornberg sowie von den Produktpartnern Allianz Leben, Alte Leipziger, AXA, Barmenia, DBV, Delta Direkt, HDI, KlinikRente, LV 1871, Metallrente, die Stuttgarter, Signal Iduna, SwissLife, Volkswohl Bund und Zurich.

Vermittler können sich jederzeit auf www.versdiagnose.de anmelden und werden nach Prüfung kostenfrei registriert.

Kommentare

Ihr Produkt bietet doch gerade eine anonyme Risikovoranfrage – meinetwegen schneller und bequemer als auf dem klassischen Weg, aber inhaltlich nichts anderes. Dann zu behaupten, es wäre etwas völlig Neues, hinterläßt keinen seriösen Eindruck.

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es liegt aber offenbar ein Missverständnis vor, denn vers.diagnose ist eine echte Innovation. Das System führt gerade nicht lediglich eine RisikoVORANFRAGE, sondern eine vollumfängliche RisikoPRÜFUNG durch. Im Regelwerk von vers.diagnose sind die individuellen Annahmeentscheidungen der einzelnen Versicherer abgebildet. Somit gibt vers.diagnose direkt im Anschluss an die Beantwortung der Risikofragen die Votierungen der Versicherer bekannt – ohne die bei Voranfragen notwendigen Wartezeiten.

Nur für komplexere Fälle, bei denen keine sofortige Entscheidung machbar ist, weil beispielsweise weitere Unterlagen benötigt werden, schließt sich ein Voranfrageprozess an.

Vielen herzlichen Dank für diesen Blogbeitrag, den ich und vor allem viele Maklerkollegen durchaus etwas anders sehe ;-).
Dies habe ich nun auch auf unserem Blog etwas beschrieben und viele Kollegen kamen auch hier zu Wort.
Ich schätze Franke & Bornberg sehr und bin selber eifriger Nutzer der sehr guten Software, aber leider ist die obige Lage zur Risikovoranfrage nicht so einfach, wie man es beschreibt.
Hier sollte man Makler nicht pauschal unterstellen, das diese quasi noch wie in der Steinzeit arbeiten – nur weil man Sorgfalt vor Schnelligkeit walten lässt ;-).
Aber mehr in meinem Blogartikel ;-).

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