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Wie lässt sich die geringe Absicherungsquote der Erwerbstätigen verbessern?

Wie die Branche das große Potential von 75 Prozent der Erwerbstätigen, die noch keine Absicherung der Arbeitskraft haben, erschließen kann, fragten wir unsere Diskussionspartner im Forum „Arbeitskraftsicherung“ auf der DKM 2013. Die Antworten heute hier in einem Video-Beitrag.

Ein Exklusiv-Interview mit den Rockstars aus der Versicherungsbranche, die uns beim AKS-Forum begleiteten und uns auch bei unangenehmen und kritischen Fragen Rede und Antwort standen:

Wie lässt sich die geringe Absicherungsquote der Erwerbstätigen verbessern?
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Kommentare

Es ist ja schon mal gut wenn die „Rockstars“ erkennen, dass der BU-Schutz für viele handwerklich bzw. körperlich Tätige unbezahlbar geworden ist. Bedenklich ist jedoch, wenn ihnen als Lösungsweg nur Schlagworte wie „Worst-Case-Absicherung“ oder „alternative Einkommensabsicherung“ einfallen, weil diese lückenhafte Absicherungen vielleicht gerade noch bezahlbar sind. Aber was nutzt einem Maurer beispielsweise eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, wenn er „nur“ berufsunfähig wird und wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustands keine Arbeit findet? Unter Umständen muss er dann aus finanziellen Gründen auch noch seine EU-Versicherung kündigen. Dies hilft weder dem Betroffenen, noch unserer Gesellschaft.

Wir sind uns einig, dass die Entwicklung der Berufsgruppen kein sinnvoller Weg ist. Im Moment aber nicht umkehrbar. Dennoch eine spitze Gegenfrage: was nutzt einem Erwerbstätigen eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn er nicht zu 50 Prozent, sondern zu einem geringeren Grad berufsunfähig wird. Das macht immerhin rund 37 Prozent der Leistungsablehnungen aus. Die Versicherten sind in diesem Fall ebenfalls oft nicht mehr in der Lage ihren Job auszuüben und bekommen dennoch keine Leistung. Solche Beispiele gelten für alle Versicherungsarten. Ist das ein Grund, keine BU zu empfehlen? Den 100 Prozentschutz gibt es leider nicht. Wenn eine BU nicht bezahlbar ist, dann ist es sicherlich kein guter Rat, den Kunden ohne jeglichen Schutz zu lassen. Das werden nach Auskunft eines Rechtswissenschaftlers, den wir hierzu befragt haben, wohl auch die Gerichte so sehen, wenn es zum Streit kommt. Wir werden uns der Diskussion daher stellen müssen.

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