Versicherer haben im eigenen Geschäftsbetrieb einen vergleichsweise kleinen ökologischen Fußabdruck. Der größere Hebel liegt an anderer Stelle: in der Kapitalanlage. Hier entsteht der mit Abstand größte Teil der Emissionen in der Versicherungswirtschaft – und hier entscheidet sich, wohin Kapital fließt und welche Entwicklungen künftig unterstützt werden. Und wir haben in unserem Blogbeitrag mal etwas genauer hingeschaut.
Gebäude und Immobilien werden in der Nachhaltigkeitsdebatte vor allem unter Effizienzgesichtspunkten betrachtet: Energieverbrauch, Sanierung, Flächennutzung oder Ressourcenverbrauch. Mit zunehmender Städteerwärmung reicht dieser Blick jedoch nicht mehr aus. Unser aktueller Nachhaltigkeits-Report untersucht 48 Versicherungskonzerne, die zusammen 214 deutsche Erstversicherer repräsentieren – auch mit Blick auf dieses Thema.
Wer CO2-Emissionen reduzieren will, muss sie zuerst kennen. Klingt selbstverständlich, ist es in der Praxis aber nicht. Unser aktueller Nachhaltigkeits-Report zeigt, wie weit die Versicherungsbranche bei der Erfassung und Steuerung ihrer CO2-Bilanz tatsächlich ist. Untersucht wurden 48 Versicherungskonzerne – das entspricht 214 deutschen Erstversicherern. Datengrundlage sind öffentlich verfügbare Nachhaltigkeitsberichte, CSRD-Berichte und nichtfinanzielle Erklärungen.
Nachhaltigkeit in der Versicherung zeigt sich nicht nur im Umgang mit Kapital oder Ressourcen, sondern auch darin, wie Versicherer ihre Rolle als Arbeitgeber wahrnehmen, also in der Arbeitgeberverantwortung. Qualifizierung, Gleichstellung, Gesundheit und Arbeitsbedingungen sind keine rein personalpolitischen Themen – sie sind Teil einer verantwortungsvollen, langfristig tragfähigen Unternehmensführung.
An politischen Beschlüssen und Aussagen bzw. Ankündigungen fehlt es beim Thema Nachhaltigkeit, ESG und SDG nicht. Vielfach hapert es jedoch schlicht bei der praktischen Umsetzung. Wir erläutern, an welchen Stellen es derzeit noch hakt.
Beim Thema Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche, steht die Kapitalanlage zumeist nicht im Fokus. Dabei bietet sie, auch im Vergleich zu anderen Branchen, einen großen Hebel.
Wie weit sind Versicherer auf ihrem Weg zu ökologischen und nachhaltigen Unternehmen bisher gekommen? In der dritten Ausgabe des ESG-Report untersuchen wir, wie es um diese ökologischen Faktoren bei Versicherern bestellt ist.
In der Versicherungsbranche wird Nachhaltigkeit anhand der ESG-Kriterien (Environmental, Social und Governance) bewertet. Wir beleuchten den Stand der Dinge.