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Wie steht es um die Berufsunfähigkeitsversicherung? – Rückschau zur AKS>tomorrow 2017

Die geschäftigen Aktivitäten der Produktentwicklungsabteilungen bringen zwar immer wieder neue Storys hervor, diese führen aber lediglich zur Umverteilungseffekten, liefern aber keine Impulse für mehr Neugeschäft in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Was muss passieren, damit Arbeitskraftsicherung in Zukunft den Stellenwert erhält, der ihr zukommt? Die AKS-Tomorrow-Tour 2017 von Franke und Bornberg hat sich auf die Suche nach Antworten begeben.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Ein gutes Produkt ist nicht genug

Die Zukunft ist kein Unfall. Sie kommt nicht plötzlich und unerwartet, sondern beginnt in der Gegenwart. Und die sieht so aus: Drei von vier Haushalten in Deutschland stehen bei Verlust der Arbeitskraft ohne privaten Versicherungsschutz da. Der oft und gern beschworene Trend zur Biometrie hinterlässt in den Zugangsstatistiken der Assekuranz noch zu wenig Spuren.

Besser geht´s nicht – an der BU-Produktqualität gibt es kaum noch etwas zu verbessern. Sie sind nach über 20 Jahren Qualitätswettbewerb so leistungsfähig wie nie.

Neben Leistungsfähigkeit sind auch andere Faktoren wichtig

Doch das reicht nicht. Unter dem Strich geht es nicht allein um das beste Produkt. Schlussendlich zählt für Kunden, wie ihr Leistungsanspruch bearbeitet und begleitet wird. Versicherte sind in dieser extrem belastenden Situation oft nicht fähig, ohne Hilfe seitenlange Fragebögen zu beantworten und alle Unterlagen sowie ärztlichen Befunde beizubringen. Fast jeder vierte Leistungsantrag wird nicht weiter verfolgt, häufig, weil sich die gesundheitliche Situation wieder gebessert hat. Aber mancher Antrag scheitert auch daran, dass entscheidende Informationen fehlen.

Unabhängige Vermittler sind gut beraten, ihre Kunden zu unterstützen und sich für die Regulierungspraxis der Versicherer zu interessieren. Kein einfaches Unterfangen, denn im Markt kursieren widersprüchliche Kennzahlen, wie Franke am Beispiel der oft falschen Interpretation von Ablehnungsquoten nachwies. Für Außenstehende erschließt sich kein valides Bild der Leistungspraxis, aber genau das versuchen jene Bewertungsverfahren, die allein auf Selbstauskünfte der Versicherer setzen.

Einzig Franke und Bornberg überprüfen die Leistungspraxis vor Ort bei den Unternehmen und führen Stichproben durch. Dem aufwendigen Verfahren stellen sich die Versicherer AachenMünchener, ERGO, HDI, Nürnberger, Stuttgarter, Swiss Life sowie Zurich Deutscher Herold. Sie gewähren Franke und Bornberg tiefe Einblicke in ihr Unternehmen und seine Geschäftsprozesse und stehen für rund 4,7 Millionen BU-Verträge, davon 3,5 Millionen Policen mit Anwartschaft auf BU-Rente. Makler sollten bei der Anbieterauswahl auf transparente Versicherer setzen.

Zur AKS>tomorrow-Tour

Unser Plan: 8 Stunden Input, Netzwerken und Diskussionen, 6 Workshops, 2 Vorträge = 1 genialer Tag. Die Rechnung ist voll und ganz aufgegangen. Mehr als 1.400 Versicherungsexperten haben die AKS-Tomorrow-Tour 2017 an den fünf Stationen Neuss, München, Berlin, Mannheim und Hannover besucht und ihr Wissen zur Arbeitskraftsicherung auf den neuesten Stand gebracht. Weitere 1.100 Interessierte nutzten den Live-Stream unserer Medienpartner AssCompact und Pfefferminzia und verfolgten die Abschlussveranstaltung in Hannover im Internet. In dieser Reihe, präsentieren wir Ihnen die wichtigsten Fakten und Ergebnisse.

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