BU Unternehmensrating

BU-Unternehmensrating

Stabilität, Professionalität und Fairness

Das BU-Unternehmensrating von Franke und Bornberg untersucht die Professionalität von Lebensversicherungsgesellschaften im Umgang mit dem Risiko Berufsunfähigkeit.
Hierbei wird die Eignung von Versicherern als Berufsunfähigkeitsversicherer auf Basis einer internen Untersuchung der Unternehmen in den Bereichen Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase, Kundenorientierung in der Leistungsregulierung und Stabilität des BU-Geschäfts vor Ort geprüft.

Zentrale Prüfungspunkte sind die Voraussetzungen für ein langfristig stabiles und professionelles Betreiben der Berufsunfähigkeitsversicherung und die Kundenorientierung des Unternehmens. Franke und Bornberg untersucht die Arbeitsabläufe und analysiert Daten aus dem Vertragsbestand und Leistungsfällen. Die erhobenen Daten werden vor Ort verifiziert.

Übersicht der bewerteten Unternehmen

Folgende Unternehmen haben sich dem Franke und Bornberg-Ratingverfahren gestellt:
 

AachenMünchener Lebensversicherung AG

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase hervorragend

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Leistungsregulierung hervorragend

Bewertungsbereich: Stabilität des BU-Geschäfts hervorragend

FFF
zum Rating210.01 KB
Stand
01/2017

ERGO Lebensversicherung AG

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphasesehr gut

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Leistungsregulierung hervorragend

Bewertungsbereich: Stabilität des BU-Geschäfts hervorragend

FFF
zum Rating1.07 MB
Stand
01/2017

HDI Lebensversicherung AG

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase hervorragend

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Leistungsregulierung hervorragend

Bewertungsbereich: Stabilität des BU-Geschäfts hervorragend

FFF
zum Rating1.12 MB
Stand
01/2017

Nürnberger Lebensversicherung AG

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase hervorragend

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Leistungsregulierung hervorragend

Bewertungsbereich: Stabilität des BU-Geschäfts hervorragend

FFF
zum Rating1.19 MB
Stand
01/2017

Stuttgarter Lebensversicherung a.G.

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase hervorragend

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Leistungsregulierung sehr gut

Bewertungsbereich: Stabilität des BU-Geschäfts hervorragend

FFF
zum Rating1.15 MB
Stand
01/2017

Swiss Life Deutschland

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase hervorragend

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Leistungsregulierung sehr gut

Bewertungsbereich: Stabilität des BU-Geschäfts hervorragend

FFF
zum Rating164.02 KB
Stand
01/2017

Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase hervorragend

Bewertungsbereich: Kundenorientierung in der Leistungsregulierung hervorragend

Bewertungsbereich: Stabilität des BU-Geschäfts hervorragend

FFF
zum Rating1.12 MB
Stand
01/2017

Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase

Der Angebots- und Antragsphase kommt im Versicherungsunternehmen eine mehrfache Bedeutung zu. Mit ihrer präventiven und selektiven Tätigkeit bestimmt die Antragsprüfung entscheidend mit über den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

Gleichzeitig wird auch über die Versicherbarkeit des Antragstellers entschieden. Für den Kunden stehen die Erlangung von Versicherungsschutz und eine bedarfsorientierte Absicherung im Vordergrund. Mitten in diesem Spannungsfeld steht als Dritter der Vermittler, der ebenfalls die Berücksichtigung seiner Interessen erwartet. Dieses bedeutet aus seiner Sicht: schnelle Bearbeitung der Anträge und eine hohe Quote an policierten Verträgen.

Genau hier, im Bereich der Angebots- und Antragsphase, kann der Versicherer Kundenorientierung zeigen, in dem er das Antragsformular — insbesondere inhaltlich — so aufstellt, dass die Fragen von den Kunden wahrheitsgetreu zu beantworten sind, Maßnahmen zur Vermeidung vorvertraglicher Anzeigepflicht unternimmt und bedarfsgerechte Lösungen anbietet und absichert.

Kundenorientierung in der Leistungsregulierung

Die Zahl der Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeitsversicherung steigt in den letzten Jahren marktbreit an. Diese Entwicklung ist schon dadurch zu erklären, dass in den vorangegangenen Jahren die Bestände an Berufsunfähigkeitsversicherungen deutlich gewachsen sind.

Somit sind auch zunehmend Versicherer vermehrt von Leistungsfällen betroffen, die in der Vergangenheit keine Schwerpunkte bei der Berufsunfähigkeitsversicherung gesetzt haben. Die Kompetenz in der Leistungsprüfung ist eine wesentliche Kernkompetenz, die von einem Versicherer, der Berufsunfähigkeitsrisiken zeichnet, erwartet werden kann. Die Absicherung der Rentenhöhe hat sich zunehmend an das Nettoeinkommen herangetastet und somit stellt die Berufsunfähigkeitsrente gerade in Zeiten schwieriger Arbeitsmarkt- und Konjunkturlage ein begehrtes Gut dar. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich auch in der Zukunft fortsetzen.

Die Leistungsregulierung ist in der Wahrnehmung der Kunden oft der wichtigste Bereich, da in diesem Bereich über die Gewährung der Berufsunfähigkeitsrente bei Eintritt des Leistungsfalls entschieden wird. Jeder Leistungsfall ist individuell auf Basis vielfältiger Informationen zu entscheiden. Ziel der Leistungsprüfung ist es, die berechtigten von den unberechtigten Leistungsanträgen zu trennen und bereits während der Leistungsfallbearbeitung auf die Belange der Kunden einzugehen.

Stabilität des BU-Geschäfts

Es liegt sowohl im Unternehmens- als auch im Kundeninteresse, eine langfristige Stabilität der Tarife und des Unternehmens sicher zu stellen.

Denn nur bei Stabilität von Beständen und Unternehmen können die versicherten Leistungen dauerhaft erbracht werden. Daher ist es erforderlich, eine möglichst stabile Zusammensetzung der Bestände zu erzielen.

Neben der tatsächlichen Stabilität des Bestandes wird untersucht, welche zusätzlichen Maßnahmen das Unternehmen für die Stabilität durchführt. So werden im Rating die Ermittlung bestimmter Frühindikatoren und Maßnahmen positiv berücksichtigt. Dabei werden die Bereiche Stabilität im Bestand und Stabilität durch Risikoprüfung, Leistungsprüfung und Controlling betrachtet.

Bewertungsrichtlinie: