Seit mehr als 15 Jahren ist es unser Anspruch, Verbraucherorientierung sichtbar zu machen und ein Gegengewicht zu oberflächlichen (Preis-)Vergleichen zu setzen. Um Qualität messbar zu machen, scheuen wir keinen Aufwand. Wir kämpfen dafür, dass sich Ehrlichkeit und Transparenz auszahlen.

Im Lauf der Zeit haben wir unsere Standpunkte in zahlreichen Fachveröffentlichungen sowie als regel  mäßiger Teilnehmer auf Branchensymposien, Wissenschafts- und Wirtschaftstagungen deutlich gemacht und auf unserer Einschätzung nach bedenkenswerte Entwicklungen hingewiesen.
Einige ausgewählte Publikationen haben wir für die vorliegende Chronik um aktuelle Kommentare aus heutiger Sicht ergänzt.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns auf eine weiterhin intensive Zusammenarbeit in
den kommenden Jahren.

Bewertung nach Faktenlage

 

Das Konzept, Versicherungsprodukte ausschließlich anhand eigener Recherche der Bedingungen und auf Basis eigener Bewertungskriterien zu analysieren, ist nicht neu; Michael Franke hat es bereits 1994 umgesetzt – als erster. Bis heute ist Franke und Bornberg das einzige Ratingunternehmen, das diesen Aufwand betreibt: mit größtem Erfolg. Für Sie und für uns.

Die 1997 gegründete Franke und Bornberg GmbH ist spezialisiert auf die unabhängige, objektive und faktenbasierte Analyse von Versicherungsprodukten und -unternehmen.  Die so gewonnenen Daten werden von der im Jahr 2000 gegründeten Franke und Bornberg Research GmbH zur Erstellung und Pflege von Online-Systemen und Softwarelösungen für Vermittler, Versicherer und Vertriebe genutzt. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Hannover und beschäftigen zusammen mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

1990

Der auf LV- und BU-Produkte spezialisierte Versicherungsmakler Michael Franke gründet das Unternehmen Franke Versorgungskonzepte, Essen.

1994

Branchenweit analysiert Franke als Erster Berufsunfähigkeits-Versicherungen anhand eigener Recherche der Bedingungen und eigener Bewertungskriterien. Berücksichtigt werden von Beginn an alle wesentlichen Aspekte wie Rechtsprechung, Tarifkalkulation, Erkenntnisse aus der Leistungspraxis und Gesetze.

1995

Nach der Deregulierung wird der Versicherungsmarkt zunehmend unübersichtlicher. Franke Versorgungskonzepte bietet als erstes Unternehmen ein Produktrating zur Berufsunfähigkeitsversicherung in Deutschland; vorher standen lediglich Preisvergleiche zur Verfügung.

1996

Frankes Erfolg findet rasch Nachahmer, doch andere Vergleiche kommen nicht durch detaillierte Bedingungsanalysen zustande, sondern begnügen sich mit der unaufwändigen Auswertung von Fragebögen, die Versicherungsunternehmen nach eigenem Ermessen ausfüllen können.

1997

Katrin Bornberg und Michael Franke gründen die Franke und Bornberg GmbH, Hannover.

Als größtes Problem im Leistungsfall erweist sich die vorvertragliche Anzeigepflicht. Franke und Bornberg ergänzt daher das BU-Rating durch das Antragsrating: Erstmals wird bewertet, inwieweit die Formulierung der Fragen in einem Antragformular falsche Antworten geradezu provoziert.

Das Unternehmen wird Fachbeirat im Institut der Versicherungsmakler e. V.

1998

Seine Kritik an der zu oberflächlichen Arbeitsweise der Stiftung Warentest bringt Michael Franke die Rolle als Fachbeirat der Stiftung ein.

Um die Ergebnisse der Analysen im Markt nutzbar zu machen, entwickelt Franke und Bornberg die Produktdatenbank fb-data für Versicherer und den Profibereich für Vermittler; es handelt sich dabei jeweils um webgestützte Lösungen – das Unternehmen setzt damit auch in technischer Hinsicht neue Maßstäbe.

1999

Als eigenständiger Versicherungstyp wird die Erwerbsunfähigkeitsversicherung auf den Markt gebracht.

Franke und Bornberg bietet als erstes Unternehmen ein EU-Rating in Deutschland. Außerdem veröffentlicht das Unternehmen erstmals den BU-Atlas, ein umfassendes Nachschlagewerk für Vermittler.

2000

Katrin Bornberg und Michael Franke gründen zusammen mit Kay Pitzschel die Franke und Bornberg Research GmbH für Online-Analysesoftware. Sitz des neuen Unternehmens ist ebenfalls Hannover.

Englische Anbieter überschwemmen den Markt mit neuen Kinderpolicen – Franke und Bornberg reagiert umgehend und präsentiert das erste KIZ-Produktrating.

2001

Massiver Boom beim Thema Fondspolicen – Franke und Bornberg macht mit dem ersten Produktrating erhebliche Qualitätsunterschiede deutlich. Erstmals berücksichtigt ein solches Rating dabei unterschiedliche Kundenmentalitäten.

2002

Die Bundesregierung fördert private Altersvorsorgekonzepte, die sogenannten Riester-Renten. Franke und Bornberg bietet als erstes Unternehmen ein entsprechendes Rating.

Bei immer mehr Versicherern kommt es zu Problemen aufgrund ihres zu sorglosen Umgangs mit der BU-Versicherung.

Franke und Bornberg entwickelt das Umdeckungs-Tool. Damit können Vermittler und erstmals auch Verbraucher ermitteln, ob und inwiefern der Umstieg von einem bestehenden BU-Produkt zu einem neuen sinnvoll ist.

2003

Stichwort Luxus-BU: Die Entwicklung schließt immer größere Teile der Bevölkerung von der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung aus. Franke und Bornberg entwickelt ein erweitertes BU-Rating. Zu den Neuerungen gehört die Differenzierung in die Produktkategorien BUbasis und BUerweitert. Ziel ist es, das Angebot einer soliden und bezahlbaren Produktklasse für breite Bevölkerungsschichten zu fördern.

Das Unternehmen startet außerdem die Online-Plattform „das Riesterforum“. Hier können erstmals Verbraucher alle Riesterrenten anhand ausgewählter Kriterien vergleichen. Die Plattform ist so überzeugend, dass der Bund der Versicherten einen Link auf das Riesterforum legt.

2004

Die steuerliche Behandlung von Kapitalisierungsprodukten wird novelliert. Franke und Bornberg bietet als erstes Unternehmen ein Produktrating für klassische Rentenversicherungen in Deutschland. Immer mehr Versicherer haben Schwierigkeiten, die komplexer gewordenen BU-Tarife stabil zu führen. Franke und Bornberg etabliert das erste interaktive BU-Unternehmensrating. Es zeigt, wie Unternehmen intern beim Risiko Berufsunfähigkeit aufgestellt sind.

Wichtige Fortschritte auch bei der Software-Entwicklung: Das Vergleichsprogramm des fb-wtools wird entwickelt und ermöglicht Produktvergleiche auf Basis harter Fakten. Führende Finanzdienstleister entscheiden sich für den Einsatz von fb-wtool.

Die sogenannte Vermittlerrichtlinie bringt völlig neue Anforderungen für die Versicherungsvermittlung.

Franke und Bornberg bringt im Herbst des Jahres das Beratungsprogramm fb-xpert auf den Markt, das erstmals den Vermittler Schritt für Schritt und gesetzeskonform durch die komplette Beratung führt und diese dokumentiert.

2004/2005

Umzug des Unternehmens in ein in den 1920er Jahren als Stadtvilla errichtetes Gebäude in der hannoverschen Prinzenstraße. Der denkmalgeschützte Backsteinbau war von 1948 bis Mitte der 1970er Jahre Sitz der Filialdirektion Hannover der Nordstern Versicherungs-Gesellschaften und ist unter alteingesessenen Hannoveranern bis heute als Nordsternhaus bekannt.

2006

Die software-technisch erfassten Angebote der Versicherungsgesellschaften (Rechenkerne) werden in die Online-Tools von Franke und Bornberg integriert. Damit können Vermittler sofort und ohne Medienbruch centgenaue Angebote und unterschriftsreife Unterlagen erstellen.

2007

Im Zuge der Rentenreform kommt als Basisprodukt die sogenannte Rürup-Rente auf den Markt. Franke und Bornberg veröffentlicht das entsprechende Produktrating.

Das Unternehmen schließt sich dem Netzwerk hannoverimpuls an, zu dessen Zielen die Schaffung von Ausbildungsplätzen in der Region gehört.

2008

Die zu Jahresbeginn in Kraft getretene VVG-Reform soll für mehr Transparenz im Versicherungsmarkt sorgen und dem Verbraucher mehr Sicherheit geben. Einige seit Jahren bestehende Ratinganforderungen von Franke und Bornberg finden Eingang in das überarbeitete Gesetz, das in manchen Punkten jedoch weit hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. Franke und Bornberg passt alle Ratingverfahren an die neuen gesetzlichen Bestimmungen an. Anspruch ist es, durch Modifikation von Ratingkriterien Schwächen des Gesetzes zu kompensieren:

Der Verbraucher soll sich weiterhin auf die Qualität der ausgezeichneten Produkte verlassen können.

Das Analyse- und Beratungsprogramm fb-xpert ist bestens auf die im neuen VVG ebenfalls modifizierten Beratungspflichten für Vermittler vorbereitet.

Franke und Bornberg wird Kooperationspartner des AMC Assekuranz Marketing Circle und tritt der BiPRO bei, einer Brancheninitiative zur Prozessoptimierung.

2009

fb-xpert wird mit dem jährlich von den beiden Fachzeitschriften Versicherungsmagazin und BANKMAGAZIN, dem Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und dem Verein KuBi verliehenen Eisenhut Award in Gold ausgezeichnet. Die Lösung biete „den besten Produktauswahlprozess, den wir in den zehn Jahren des Awards gesehen haben“, so der Jury-Vorsitzende Dr. Wolfgang Drols.

Franke und Bornberg unterstützt unabhängige Vermittler in Deutschland und wird Fördermitglied des Arbeitgeberverbandes der finanzdienstleistenden Wirtschaft e. V.

Seine vielfältigen sozialen und kulturellen Aktivitäten bündelt das Unternehmen im neu eingerichteten Bereich fb-Charity.

2010

Nach jahrelanger Grundlagenarbeit bei Kranken- und Kompositversicherungen veröffentlicht Franke und Bornberg das erste PKV-Produktrating, das ausschließlich verbindliche Regelungen und alle Formen der Selbstbehalte berücksichtigt. Mit dem Hausrat-Produktrating wird erstmals eine komplette Analyse und Kategorisierung von Hausratversicherungen veröffentlicht.

Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile über 70 Mitarbeiter und zählt zu den führenden Analyseunternehmen im deutschsprachigen Raum.